Mit grosser Nervenanspannung wurden am Freitag auf Seiten des Heuscher/Kobel-Lagers die Resultate aus Cadiz ESP erwartet. Nach dem Exploit von Heyer/Egger in Klagenfurt wird die Entscheidung in Sachen nationaler Selektion der Beachvolleyballer für Olympia 2004 immer spannender. Drei Schweizer Teams waren vor dem Turnier von Cadiz im FIVB Ranking unter den besten 15 der Welt zu finden und nur zwei Teams dürfen in zwei Jahren schliesslich nach Athen reisen. Mit dem Event von Cadiz ESP stehen nur noch drei Turniere der FIVB World Tour auf dem Programm, wo die so wichtigen Punkte gesammelt werden können. Das Schicksal wollte es und Heuscher/Kobel wurden zusammen mit Heyer/Egger in einen Pool gelost. Als erste Gegner standen jedoch die Aussenseiter Watanabe/Shiratori aus Japan fest. Klar mit 2:0 (21:14, 21:19) entschied die aktuelle Nummer 2 der Schweiz, trotz starkem Wind, dieses Startspiel für sich. Position als Nummer 2 bestätigt Sehr konzentriert und mit einigen Emotionen stiegen die beiden dann in das so prestigeträchtige Spiel gegen Heyer/Egger. Der erste Satz konnten Heuscher/Kobel sehr deutlich gewinnen (21:14). Gleich deutlich wie im ersten Durchgang ging es danach im Zweiten weiter. Gegen Ende des Satzes gestaltete sich das Spiel dann immer ausgeglichener und Heyer/Egger kamen mit 19:19 gefährlich nahe ran. Zwei Service-Asse, eines auf Markus Egger und eines hinter Sascha Heyer auf die Grundlinie schenkten Heuscher/Kobel schliesslich den schnellen Sieg. Emanuel/Tande deutlich zu stark In den Gruppenspielen mussten sie dann aber doch noch eine Niederlage gegen Weltmeister Baracetti/Conde ARG (0:2 / 24:26, 21:23) eingestecken. Heusche/Kobel standen dann als Gruppen-Zweite fest und trafen im 1/8-Final auf Emanuel/Tande BRA. „Diese zeigten sich souverän und in allen Belangen besser als wir, leider“, war Patrick Heuschers nüchterner Kommentar nach dem Spiel. Heuscher/Kobel servierte ohne Druck und konnten, wieder bei sehr starkem Wind, nicht zu ihrem besten Spiel finden. Dies reichte gegen ein solches Spitzenteam nicht aus und sie verloren deutlich 0:2 (15:21, 16:21). Wieder in den Top Ten Mit einem weitern 9. Rang in ihrem Palmares reisten die beiden nach Hause und kletterten mit diesem Ergebnis im FIVB World Ranking wieder rauf auf Platz 10.
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