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hallenradsport
  1.Höhepunkt 2002 der Kunstfahrer  in Herrliberg


In Herrliberg in der  Sporthalle Langacker trafen sich die besten Kunstfahrer und Kunstfahrerinnen um ihrer Masterssieger der Saison 2002 zu küren. Gleichzeitig war das der letzte Test von dem Final der Schweizermeisterschaft am 5. Oktober in Rothenburg.

Nachdem die beiden ersten Runden im Swiss Masters gefahren waren, bereiteten sich  die Sportlerinnen und Sportler intensiv auf den Final in Herrliberg vor. Gleichzeitig gilt die Masters Serie mit den 2 Vorrunden und dem Final auch für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Dornbirn in Österreich. So ist vor allen in diesen 5 WM Kategorien viel Pfeffer drin, denn der Kampf um die WM Tickets ist sehr hart.

1er der Damen : Anita Kälin Siegerin 2002

Im 1er der Damen galt die mehrfache WM Fahrerin Anita Kälin aus Stäfa als Favoritin, aber  hinter ihr kämpften die drei jungen Fahrerinnen Theres Heinz aus Möhlin, Birgit Temnitzer aus Brugg und Barbara Morf aus Hombrechtikon um den Anschluss an die Spitze. Nach dem Anita Kälin, die beiden ersten Runden klar dominierte, reicht ihr ein 2. Platz im Finaldurchgang für den Sieg in der Kategorie 1er der Damen. Mit der klar besten Tagesleistung von 305.08 Punkten sicherte sich Birgit Temnitzer den 2. Platz in der Mastersserie 2002. Sie überholte so auch noch Theres Heinz, die nun auf den 3. Rang zurück fiel. Diese 3 Fahrerinnen sind so auch gleich die Favoritinnen für den Schweizermeisterschaftsfinal am 5. Oktober in Rothenburg. In der WM Wertung liegen Anita Kälin und Birgit Temnitzer auch klar an der Spitze und werden wohl gemeinsam zur WM fahren.

2er Damen : Sieg für Geschwister Stahel im Duell der Giganten

Auf aller höchsten Niveau fuhren die 2er der Damen, denn mit Eliane Zeller und Petra Storchenegger aus Uzwil und aus Pfungen die Geschwister Sereina und Letzia Stahel hat die Schweiz gleich 2 Paare, die an einer Weltmeisterschaft für eine Medaille gut sind. Vor dem Finaldurchgang lagen beide Paare nur durch einen Wimpernschlag getrennt an der Spitze.  Für beide Paare zeigt auch die Formkurve nach oben,  nach etwas magerem Beginn dieser Masters, wurden die Resultate fast immer besser und so darf man jetzt schon gespannt sein und das Auftreten an SM Final und vor allem an der WM in Dornbirn in Österreich. Hier im Mastersfinal kamen die Geschwister Sereina und Letizia Stahel aus Pfungen besser über die Runden um gewann so den Titel im 2er der Damen. Mit dem sehr guten Finalergebnis  von 287.20 Punkten hätten sie als Vergleich an der letzten WM die Silbermedaille gewonnen. Eliane Zeller und Petra Storchenegger aus Uzwil kamen so auf den 2. Platz vor den  jungen Barbara Morf und Franziska Geier aus Hombrechtikon, die auf den dritten Rang fuhren. Aber aufgepasst, die jungen Damen aus Hombrechtikon kommen immer näher an die Spitze und sind sicher ein Versprechen für die Zukunft.

4er der Damen : klarer Sieg für Uzwil

Jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage : Gewinnt Uzwil oder Luzern, die Masters Serie, den Schweizermeistertitel und das WM Ticket. Nachdem Uzwil in der ersten und zweiten Runde ein gutes oder sehr gutes Ergebnis auf die Fahrfläche gelegt hatte, war man gespannt auf die Reaktion von Luzern im Final. Diese Reaktion blieb aber aus und Uzwil bleibt so immer noch ungeschlagenen in dieser Saison 2002. Luzern musste gar noch froh sein, um den 2. Platz im Masters denn von hinten kam Stäfa immer näher. Uzwil führt auch ganz klar die WM Wertung an, aber aufgepasst, dass war in anderen Jahren auch schon so klar und zum Schluss kam alles anders als man gemeint hatte.

4er und 6er Aktive : Uzwil ganz alleine in Front

Als  nicht WM Kategorie wird das 4er und 6er der Aktive an den Swiss Masters ausgefahren. Hier spielt Uzwil nicht nur die erste sonderen gleich auch die zweite Geige auch noch. So blieben in diesem 2 Kategorien die Überraschung auch aus. Uzwil 1 gewann im 6er der Aktiven vor Luzern und Uzwil 2 und im 4er der Aktiven kam es sogar zum Doppelsieg von Uzwil 1 und 2.

1er Herren : Reto Zellweger schon in WM Form

Im 1er der Herren starteten leider nur 3 Starter : Rafael Ackermann und Reto Zellweger beide aus Schaffhausen und der junge Erich Malik aus Zeiningen. Nachdem Reto Zellweger im letzten Jahr sehr lange verletzt war und sich nur noch ganz knapp für die WM qualifizieren konnte, ist er in diesem Jahr schon sehr früh in Form. So erzielte in diesem Spätsommer eine neue persönliche Bestleistung. Gespannt war man auf sein Auftreten am Final des Swiss Masters. Reto Zellweger zeigte wieder ein sehr gute Leistung und kam zu einem klaren Masterssieg 2002. Mit wieder sehr guten 311.435 Punkten lieferte ein weiteres Mal ein Topergebnis ab. In dieser Serie fuhr er immer über  310 Punkte aus, was im an der letzten WM ein Platz unter den besten 6 gesichert hätte. Auch auf sein Auftreten an SM Final und WM darf man gespannt sein. Rafael Ackermann und Erich Malik kamen auf die Plätze 2 und 3.

2er Herren : jung oder erfahren ?

So spannend, wie in diesem Jahr war die Kategorie 2er der Herren schon lange nicht mehr. Denn mit den Gebrüder Rafael und Rouven Ackermann aus Schaffhausen  und den Gebrüder Christian und Thomas Fäh aus Zeiningen fuhren endlich wieder einmal 2 Paare auf hohem Niveau um den Sieg. Nachdem die Gebrüder Fäh in der ersten Runde ebenbürtig mit den Gebrüder Ackermann waren, fiel sie danach etwas in ein Loch. Sie haben sich wieder etwas aufgefangen, sind aber noch nicht ganz da wo sie sein könnten. So ging der Sieg klar an die Gebrüder Ackermann aus Schaffhausen vor den Gebrüder Fäh.

Allgemein lässt sich sagen, dass es wieder aufwärts geht mit der Schweizer Kunstradszene, denn verschiedene junge Fahrer und Fahrerinnen machen den Topleuten nochmals richtig Dampf und spornen dieses abermals zu guten Leistungen an. Jetzt geht es auch Schlag auf Schlag weiter, denn am 5. Oktober findet das grosse Final der Schweizermeisterschaft in Rothenburg statt. Danach ist am 19. Oktober der letzte Test vor der WM mit dem Länderkampf Schweiz – Deutschland in Bassersdorf. Die WM findet in diesem Jahr in Österreich statt und geht vom 25. – 27. Oktober mit hoffentlich vielen Medaillen über die Bühne.

Fachkommission Hallenradsport

Ruedi Artho

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