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langlauf
  Annäherung an die Spitze durch neue Strukturen

Die Zeiten als es im Langlauf eine Nationalmannschaft, ein A- und B-Kader sowie eine Juniorennationalmannschaft gab, gehören der Vergangenheit an. Fortan heissen die Mann-schaften von Swiss-Ski Weltcup-Team, U 24 und U 20. Als Einteilungskriterium gilt nebst der sportlichen Leistung neu auch das Alter. Michel Antzemberger, Chef Langlauf, verspricht sich von dieser Umstrukturierung ein gezielteres Heranführen der Athletinnen und Athleten an die Spitze sowie eine effizientere Nachwuchsförderung.

Vier Damen und fünf Herren im Weltcup-Team

Die Nationalmannschaften und A-Kader der Damen und Herren werden neu als Weltcup-Teams bezeichnet. Ziel dieser Teams ist es, im Weltcup regelmässig Punkte zu gewinnen sowie an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen Spitzenresultate zu erzielen.

Im Damen Weltcup-Team, das von Markus Cramer betreut wird, stehen vier Athletinnen. Während sich Brigitte Albrecht-Loretan, Natascha Leonardi-Cortesi und Andrea Huber bereits im letzten Jahr auf diesem Niveau bewegten, stösst Laurence Rochat aus dem B-Kader neu dazu.

Bei den Männern, die von Ulf Morten Aune trainiert werden, besteht das Weltcup-Team aus fünf Athleten, die bereits in der letzten Saison zur Nationalmannschaft bzw. zum A-Kader gehörten. Es handelt sich um Wilhelm Aschwanden, Gion Andrea Bundi, Reto Burgermeister, Patrik Maechler und Patrick Roelli.

U 24 und U 20 als Talentschuppen

In der U 24 befinden sich neu Athletinnen und Athleten, die früher den Status eines B-Kader-Mitglieds hatten und nicht älter als 24 Jahre sind. Ihr Ziel ist es, Podestplätze im Continentalcup zu erreichen. Als Trainer der beiden U 24-Mannschaften fungieren Erwin Lauber (Herren) und Markus Cramer (Damen).

Die U 20 wird von Juniorinnen und Junioren gebildet, die Potential haben und nicht älter als 20 Jahre sind. Für sie ist das Ziel die Juniorenweltmeisterschaft. Während der U 20-Trainer der Damen noch vakant ist, werden die Herren von Erich Sterchi betreut.

Reserve-Teams als Übergangslösung

Athletinnen und Athleten, die den Sprung mangels sportlicher Erfolge nicht ins Weltcup-Team geschafft haben und aufgrund ihres Alters zu alt sind für die U 24, bilden neu die Reserve-Teams. In einem Übergangsjahr haben sie Gelegenheit, sich für die Weltcup-Teams aufzudrängen. Erwartet werden dabei Weltcupklassierungen unter den ersten 16 (Sprint-

Teams) bzw. Podestplätze im Continentalcup und Weltcuppunkte (Distance-Teams). Verantwortlich für die Reserve-Teams sind Erwin Lauber (Herren) und Markus Cramer (Damen).

 

Swiss-Ski

Marc Wälti

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