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  Bronzemedaille für Geschwister Stahel

Die Hallenradsport-WM in Oesterreich haben für die Schweizer Delegation erfolgreich begonnen. Die Schwestern Letizia und Seraina Stahel aus Pfungen haben im Zweier-Kunstfahren der Frauen hinter zwei überlegenen deutschen Paaren die Bronzemedaille gewonnen. Auch die Radballer sind erfolgreich ins WM-Turnier gestartet. Peter Jiricek und Paul Looser aus Winterthur bezwangen die Tschechen in ihrem ersten Einsatz 3:1.

Die zwei deutschen Paare waren nicht zu bezwingen, umso weniger als Carolin Ingelfinger und Katja Knaack mit 311,53 Punkten einen neuen Weltrekord aufstellten. Die Schwestern Stahel zeigten eine kämpferische Kür und konnten einen Sturz mit viel Einsatz und Glück vermeiden: "Ich war extrem nervös" sagte nach der Siegerehrung im platschvollen Messestadion von Dornbirn Seraina Stahel. Sie hatte ihre ältere Schwester Seraina im kritischen Moment mit einem Zuruf angefeuert und damit für den RMV Pfungen die erste WM-Medaille im Kunstradfahren sichergestellt. Im Radball war dieser Verein seit Jahren sehr erfolgreich, denn Peter Kern, Marcel Bosshart und Martin Zinser hatten schon neun Medaillen gewonnen, davon vier goldene. - Die Schweizermeisterinnen Zeller/Storchenegger, welche einen ähnlichen Schwierigkeitsgrad wie die Schwestern Stahel gewählt hatten, konnten einen Sturz nicht vermeiden und den letztjährigen Medaillengewinn in Japan nicht wiederholen. Sie wurden Fünfte unter 13 Paaren. Zweiter Rang für Uzwiler Frauen

Petra Storchenegger und Eliane Zeller hatten schon vor ihrer am Schluss leicht verpatzten Fahrt einen Einsatz. Zusammen mit ihren Klubkolleginnen aus Uzwil, Sabrina Lenherr und Jeanette Schneider wurden sie im Vierer-Kunstfahren hinter dem deutschen Quartett Zweite. Dieser Wettbewerb ist allerdings keine offizielle WM-Disziplin.

Start-Furioso der Winterthurer
Die Winterthurer Radballer starteten äusserst stilsicher in das bis Sonntag dauernde Turnier. Sie spielten die Tschechen mit schnellen Kombinationen fast schwindlig und waren nie Gefahr, den Match zu verlieren.

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