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| 1x Gold und 2x Ehrenplätze
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Am Weltcup in Sevilla (ESP) gelang dem Schweizer Team eine gute Bilanz. Pia Vogel gewann in spektakulärer Art und Weise den Leichtgewichtseiner. Die beiden Herrendoppelzweier errangen je die Ehrenplätze. Ein siebter Rang von Caro Lüthi imn Einer und ein neunter und zehnter Platz durch den Leichten Vierer ohne und Bernadette Wicki im Einer rundeten die Bilanz ab.
Einer Leichtgewichte Frauen
Final A (Rang 1-6)
1. SUI 08:01:53 (Pia Vogel)
2. NED 08:02:64
3. IRL 08:04:73
4. GBR 08:08:44
5. FIN 08:08:50
6. CRO 08:16:92
Pia Vogel startete verhalten und lag nach den ersten 500 Metern überraschend nur auf dem vierten Platz. Auch nach Streckenhälfte noch fast dasselbe Bild, Pia hatte nur wenig Wasser gegenüber der Spitze gewinnen können. Bei 1500 Metern lag Pia dann auf Platz drei, immer noch mehr als zweieinhalb Sekunden hinter der führenden Holländerin. In einem unglaublichen Endspurt gelang es Pia vorerst die Irin zu überholen und die Holländerin anzugreifen. Die Ziellinie konnte die Schweizerin am Ende eine Sekunde vor der Holländerin kreuzen. Die letzen 500 Meter legte sie somit über 3.5 Sekunden schneller zurück als die Holländerin.
Doppelzweier Herren
Final A (Rang 1-6)
1. HUN 06:31:33
2. ITA1 06:34:63
3. CUB 06:39:44
4. SUI 06:42:69 (André Vonarburg, Christian Stofer)
5. GBR 06:44:02
6. GER 06:44:03
Auch in dieser Bootsklasse scheinen die Schweizer nicht zu den Schnellstartern zu gehören. Vonarburg/Stofer lagen nach den ersten 500 Metern an letzer Stelle, hielten aber engen Kontakt mit den vor ihnen liegenden Briten. Auf dem dritten Streckenviertel gelang es Ihnen jedoch, sich von den Briten abzusetzen. Die bis zur Streckenhälfte klar führenden Deutschen Favoriten Volkert/Roehnert (Sieger in Gent) gingen in der Folge unerklärlicherweise völlig ein und mussten sich vom gesamten Feld überholen lassen. Somit resultierte für die Scheizer ein feiner vierter Rang.
Doppelzweier Leichtgewichte Herren
Final A (Rang 1-6)
1. GER 06:26:75
2. ITA 06:28:46
3. FRA 06:32:97
4. SUI 06:36:75 (Markus Gier, Nicolas Lätt)
5. ESP1 06:37:75
6. GBR 06:39:74
Etwas langsam gestartet, lagen Gier/Lätt nach den ersten 500 Metern noch au dem letzten Platz, konnten dies jedoch bis zur 1000-Metermarke korrigieren, und Spanien und Grossbritannien hinter sich lassen. Der Anschluss an die Spitze gelang ihnen aber in der Folge nicht mehr. Dennoch ein solides Ergebnis für die neu gebildete Mannschft, die ja auch vor kurzem noch mit Rückenproblemen (Lätt) geplagt war.
Einer Frauen
Final B (Rang 7-12)
1. SUI2 08:13:80 (Caroline Lüthi)
2. POL 08:14:70
3. CUB 08:14:73
4. SUI1 08:17:78 (Bernadette Wicki)
5. ITA 08:22:07
6. GER 08:32:26
Ein äusserst spannendes Rennen endete mit dem Sieg der von ihrer Verletzung offenbar bereits gut erholten Caroline Lüthi. Auf der zweiten Streckenhälfte gelang es Caro, zuerst an der Polin und im Schlusspurt auch an der Kubanerin vorbeizuziehen. Die drei Boote lagen auf der gesamten Strecke stets innerhalb etwa einer Sekunde - dies war auch im Ziel so - mit dem besten Ende für Caro. Bernadette Wicki hatte keine sehr guten Start, konnte sich aber im Endspurt klar gegen die beiden nächsten Ruderinnen durchsetzen.
Vierer ohne Steuermann Leichtgewichte Herren
Final B (Rang 7-12)
1. ESP1 06:23:89
2. GER 06:26:66
3. SUI 06:28:05 (Binder, Steiner, Hanselmann, Schmidt)
4. GBR1 06:28:73
5. POL 06:30:20
6. ESP2 06:30:68
Auch dieses Rennen war sehr spannend - gab es doch während des Rennverlaufs viele Positionswechsel. Die Schweizer starteten gut, lagen nach 500 Metern an zweiter Stelle. Die Deutschen machten auf dem zweiten Streckenviertel mächtig Druck und auch den Briten gelang es, die Schweizer zu distanzieren. Während die Spanier unangefochten an der Spitze ein einsames Rennen fuhren, gelang es den Schweizern mit einer kämpferischen Leistung, die Briten zu überholen und die Deutschen unter Druck zu setzen. Im Endspurt setzten sich diese jedoch wieder leicht ab und die Schweizer hielten die Briten auf Distanz.
Autor: Ruedi Ulli, Schweizerischer Ruderverband
Dieser Artikel ist publiziert unter: http://www.ruderverband.ch/news/artikel.asp?id=132 |
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