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| Gier/Lätt gewinnen Gesamt-Weltcup |
Die Reise nach Wien hat sich für den Schweizerischen Ruderverband gelohnt. Nachdem ein Start vorerst nicht geplant war, entschied man aufgrund der Führung in der Weltcupwertung, beiden Männer-Doppelzweiern einen Start am dritten Weltcup-Event zu gewähren. Beide Boote haben sich auf ihre Weise für diesen Entscheid bedankt: mit einem ersten, bzw. zweiten Rang verteidigten sie ihre Fürung. Der leichte Doppelzweier mit Markus Gier und Nicolas Lätt gewann sogar vorzeitig die Gesamtwertung.
Doppelzweier Leichtgewichte Herren
1 SUI 07:31:88 (Gier/Lätt)
2 GBR 07:35:64 (Male/Middleton)
3 CZE 07:35:65 (Klicpera/Malecek)
4 DEN 07:35:67 (Rasmussen/Quist)
5 ARG 07:43:85 (Massa/Lienhard)
6 AUT 07:47:90 (Sageder/Daxboeck)
Markus Gier und Nicolas Lätt kommen immer besser in Fahrt. Bei extrem schwierigen Bedingungen mit sehr starkem Gegenwind und hohem Wellengang waren sie klar die stärkste Mannschaft auf der neuen Donau. Die beiden ruderten technisch klar am Besten und sahen sehr routiniert aus, obschon sie noch nicht lange zusammen rudern. Die Schweizer, führende in der Weltcupwertung nach zwei Rennen, setzten sich bereits nach den ersten Metern an die Spitze und hatten noch vor Streckenhälfte mit über einer Länge einen komfortablen Vorsprung. Hinter ihnen begann ein erbitterter Kampf um den zweiten Platz zwischen Grossbitannien, Tschechien und Dänemark. Diese drei Boote lagen während der gesamten Distanz stets innerhalb weniger Zehntelssekunden. Ein dramatischer Endkampf ergab in der Folge ein Resultat, an welches sich sowohl die beteiligten Mannschaften wie auch die Zuschauer wohl noch lange erinnern werden. Die Briten gewannen den Grosskampf um Rang zwei mit einer Hundertstelssekunde vor den Tschec
hen, diese wiederum lagen ihrerseits nur zwei Hundertstel vor den Dänen. Die Schweizer vermochten ihre Position trotz dieses Kampfes problemlos zu behaupten und siegten in einer souveränen Art, die wohl die wenigsten erwartet hatten. Mit dem bereits zweiten Sieg nach Princeton und eimem vierten Rang in Sevilla haben die Schweizer den Gesamtweltcup in dieser Bootsklasse bereits gewonnen, da sie nicht mehr einzuholen sind.
Doppelzweier Herren
1 HUN 07:30:92 (Haller/Peto)
2 SUI 07:32:42 (Vonarbug/Stofer)
3 CUB 07:33:66 (Martinez/Hernandez)
4 GBR 07:35:15 (Gardner/Lawson)
5 POL 07:39:50 (Julinski/Wojciechowski)
6 AUT 07:42:90 (Krause/Uhl)
André Vonarburg und Christian Stofer waren ebenfalls als Leader der Zwischenwerung im Gesamtweltcup nach Wien gekommen, mit der Aufgabe, diese Führung möglichst behaupten zu können. Dies gelang, sind sie doch mit einem hervorragenden zweiten Rang hinter den nach Sevilla erneut siegenden Ungarn punktgleich mit diesen an erster Stelle. In einem spannenden Rennen, welches von vielen Positionswechseln geprägt war, konnten sich die Sempacher den zweiten Rang hinter den Ungarn sichern, nachdem dies nach Strreckenhälfte noch nicht möglich schien. Die beiden teilten ihre Kräfte im rauhen Gegenwind aber sehr gut ein und kämpften sich kontinuerlich nach vorne.
Ruedi Ulli |
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