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In etwa unseren Erwartungen entsprechend haben die Schweizer am Rotsee abgeschlossen“, so fasste René Fischer als Direktor des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV) den Halbfinaltag der Ruderwelt 2002 in Luzern zusammen. Keines der sechs Schweizer Boote erreichte die prestigeträchtigen A-Finals, keine der Schweizer Equipen fiel aber auch deutlich gegenüber der starken internationalen Konkurrenz ab.
Den Erwartungen entsprechend bedeutet, dass sämtliche Schweizer morgen (heute) Sonntag die B-Finals um die Plätze 7 bis 12 bestreiten. Von zumindest drei Booten erwartet die SRV-Verbandsleitung morgen (heute) eine Platzierung auf den ersten drei Positionen, was die Chancen auf eine Qualifikation für das WM-Team für Sevilla Mitte September erhöhen würde. Die sechs Schweizer Boote teilten sich die Plätze 4 bis 6 in den Halbfinals arithmetisch auf. Für die beiden 4. Plätze sorgten die Einer, also Kim Plugge im Leichtgewichts-Skiff der Frauen und André Vonarburg im offenen Einer der Männer. Vor allem der Sempacher Wirtschaftsstudent zeigte eine starke Leistung; der Neo-Skiffier, der in diesem Jahr aus beruflichen Gründen (Prüfungen) auf die Weltmeisterschaften in Sevilla verzichtet und seine internationale Saison mit dem Weltcup in München abschliessen wird, musste sich den beiden Slowenen Iztok Cop und Luka Spik und dem Niederländer Dirk Lippits geschlagen geben, liess aber anderseits den Italiener Franco Berra hinter sich. Gegenüber der ersten Weltcup-Prüfung in Hazewinkel konnte Vonarburg aber den zeitlichen Rückstand reduzieren. Für die beiden fünften Plätze zeichnen die offene Doppelvierer mit Reto Niedermann, Stefan Sax, Florian Stofer und Olivier Gremaud sowie der leichte Doppelzweier mit Silvan Aerni und Tim Eichmann verantwortlich. In beiden Booten sitzen Nachwuchsleute, die jetzt schrittweise an die internationale Spitze herangeführt werden. Dies mit der Zielsetzung, sich für die Olympischen Sommerspiele von Athen zu qualifizieren. Gleiches gilt auch für den leichten Zweier ohne mit den beiden Westschweizern Marc Lany und Marc Hafner, die in ihrem Rennen Platz 6 belegten. Unter ihrem Wert geschlagen wurden die vier Athleten aus dem Leichtgewichts-Vierer-ohne mit Mathias Binder, Sébastien Scheidegger, Frédéric Hanselmann und Schlagmann Stephan Steiner. Von diesem Boot darf im B-Final aber eine deutliche Steigerung erwartet werden.
Ressort Kommunikation SRV
Markus Köchli
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