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Schweizer Rudermeisterschaften Rotsee (vorschau)

 Mit gegen 800 Athletinnen und Athleten - darunter einem erfreulich
grossen Kontingent an Junioren und Juniorinnen - sowie gegen 350 Booten
werden die Schweizermeisterschaften vom kommenden Wochenende auf dem Rotsee
zur Heerschau des nationalen Rudersports. Im Vordergrund der Meisterschaften
steht das Abschneiden der Kaderangehörigen. Mit Ausnahme des bis Mitte
August in Übersee weilenden Skiffiers Xeno Müller gehen sämtliche
WM-Kandidatinnen und Kandidaten (WM Luzern: 18. bis 26. August 2001;
Junioren-WM Duisburg: 7. bis 11. August 2001) wie auch die für den
Nations-Cup (Ottensheim, 26. bis 28. Juli 2001) selektionierten Ruderinnen
und Ruderer an den Start. Im Gegensatz zu den internationalen Einsätzen im
Rahmen der Nationalmannschaften stehen an den nationalen Meisterschaften die
Klubbote im Mittelpunkt.

Zu den spannensten Rennen wird beispielsweise dieTitelentscheidung im Skiff
der Frauen gehören: Hier treffen gemäss Meldeergebnis die mehrfache
Meisterin Caroline Lüthi (Reuss Luzern), Lüthis Partnerin im erneut
formierten offenen Doppelzweier, Bernadette Wicki (SC Stansstad), und die
Leichtgewichts-Weltmeisterin Pia Vogel (SC Sursee) aufeinander. Bei den
Herren machen in der gleichen Bootsklasse Simon Stürm (GC Zürich), Stefan
Sax (RC Cham) und Olivier Gremaud (SC Zürich) - oder eventuell doch ein
Aussenseiter? - in Abwesenheit von Müller den Einer-Titel unter sich aus. Im
schweren Doppelzweier der Männer wird sich das weltcuperprobte Sempacher
Klubboot Christian Stofer/André Vonarburg vor allem gegen die
Renngemeinschaft SC Zug/SC Sempach mit Martin Urscheler und Florian Stofer
zu behaupten haben. Im Doppelvierer hingegen machen diese vier Athleten
gemeinsame Sache; der Titel wird der RGM SC Sempach/SC Zug nicht zu nehmen
sein.

Auf einen möglichen Start in der offenen Kategorie verzichtet der
Leichtgewichts-Doppelzweier Nicolas Lätt/Markus Gier (Solothurner RC/SC
Rorschach); der Weltcupsieger 2001 wird sich im Leichtgewichtsrennen vor
allem mit Stefan Steiner/Fréderic Hanselmann (RC Baden/SC Lausanne) und Tim
Eichmann/Silvan Aerni (SC Rorschach/SC Thun) auseinandersetzen müssen.

Die Titelkämpfe 2001 auf dem Rotsee, dem traditionellen Austragungsort der
SM, stehen organisatorisch für einmal unter anderen Vorzeichen. Weil bereits
in sechs Wochen auf dem gleichen Gewässer die Weltmeisterschaften
ausgetragen werden und deshalb der Grossraum Luzern-Rotsee nicht zusätzlich
belastet werden darf, sind die SM-Organisatoren (OK-Präsident: SRV-Direktor
René Fischer, Sarnen) vor allem im Infrastrukturbereich eingeschränkt; so
musste beispielsweise auf Tribünenbauten verzichtet werden. Sportlich
hingegen sollen die Schweizermeisterschaften mit dem üblichen Standard über
die Bühne gebracht werden.

Die SM-Rennen beginnen am Samstag um 10.45 Uhr mit den Vorläufen; diesen
folgen gleichentags - sofern von den Meldungen her erforderlich - die
Halbfinals. Die Finals werden am Sonntag ab 8.00 Uhr ausgetragen


Hinweis an die Medienvertreter (Fotografen). Hier die Startzeiten (Sonntag,
8. Juli 2001) der Finalrennen mit WM-Kandidatinnen und Kandidaten oder
anderen prominenten Namen (vorausgesetzt wird eine Qualifikation für den
A-Final um die Plätze 1-6):

Frauen:
Skiff: 10.08 Uhr (Lüthi, Wicki, Vogel)
Skiff Leichtgewicht:  14.32 Uhr (Vogel, Fluri, Aerni)

Männer:
Skiff: 9.56 Uhr (Stürm, Sax, Gremaud)
Doppelzweier: 13.56 (Vonarburg/Stofer; Urscheler/Stofer)
Zweier ohne Leichtgewichte: 14.56 Uhr (Steiner/Hanselmann; Binder/Schmidt)
Doppelzweier Leichtgewichte: 16.20 Uhr (Lätt/Gier; Eichmann/Aerni;
Steiner/Hanselmann)
Doppelvierer: 16.08 Uhr (Stofer/Vonarburg/Urscheler/Stofer)

Markus Köchli
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