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faustball
Hallen-Länderspiele vom Samstag, 4. Januar 2003 in Wollerau

Frauen: Schweiz (Weltmeister) - Österreich 1:2 (20:16, 16:20, 17:20).
Männer: Schweiz - Deutschland 1:2 (19:21, 20:13, 9:20).

Kurzbericht. Frauen.

Erstmals seit dem errungenen WM-Titel traten die Schweizer Faustballerinnen
vor heimischer Kulisse auf. Das Hallen-Länderspiel gegen Österreich wurde
zur Nervenprobe. Mit 20:16 gewann der frischgebackene Weltmeister
erwartungsgemäss den ersten Satz. Doch in den Abschnitten zwei und drei war
insbesondere das Zuspiel fehlerhaft und die Angreiferinnen hatten einen
schweren Stand. Das druckvolle und weniger fehleranfällige Spiel der
Österreicherinnen brachte die Wende und somit den Grundstein für den
verdienten 2:1-Erfolg.

Schweiz. Estermann, Horat, Keller, Küchler, Münzing, Schönenberger, Wismer,
Zbinden.

Kurzbericht. Männer.

Bereits traditioneller Weise beginnt das neue Jahr für die
Herren-Nationalmannschaft mit einem Länderspiel in Wollerau. In diesem Jahr
traf man auf Vize-Weltmeister Deutschland, welches ihrerseits zum letzten
Mal mit ihrem 65-fachen Internationalen Martin Becker antraten. Der
sichtlich gerührte Becker machte deswegen keine Geschenke. Mit 21:19 ging
der erste Abschnitt an Vize-Weltmeister Deutschland. Insbesonders Angreifer
Niels Pannewig bereitete für die Schweizer Abwehr grosse Probleme. Als
dieser im zweiten Satz draussen blieb, war der Weg frei für die Eidgenossen,
welche ihrerseits Cyrill Schreiber für Christoph Zehnder brachten. Nach
Anfangsschwierigkeiten kam der Widnauer immer besser ins Spiel und die
Schweizer erzwangen nach einem klaren 20:13-Erfolg einen Entscheidungssatz.
Doch das unterhaltsame Spiel in der ausverkauften Riedmatthalle von Wollerau
brachte eine rasche Entscheidung im dritten Satz. Eine 9:2 Führung war für
die Schweizer Equipe ein zu grosses Handicap. Mit 20:9 gewann Deutschland
den Satz und somit das Länderspiel gegen die Schweiz. Einmal mehr war die
Schweizer Herrenmannschaft nahe am Erfolg. Doch der entscheidende Glaube an
den Sieg fehlte auch diesmal.

Schweiz. Eicher, Eigenmann, Hungerbühler, Lenzlinger, Schreiber, Sieber,
Zehnder.


Daniel Frei
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