home vorschlagen archiv kontakt
armbrustschutzen
badminton
ballooning
baseball
basketball
beachvolley
bergsteigen
billard
bmx
bobsleigh
bogenschiessen
boomerang
boulespiels
bowling
boxen
broomball
canyoning
cricket
curling
darts
duathlon
eiskunstlauf
fallschirmspringen
faustball
fechten
feldhockey
fitness
football
frisbee
fussball
golf
gymnastik
handball
hockey
hornuss
inline hockey
judo
kampfsportarten
kanu
karate
kiteboard
korbball
lacrosse
langlauf
leichtathletik
minigolf
motorflug
motorsport
mountain bike
orienteering
paintball
polo
radsport
reitkunst
ringen
roller
rollhockey
rudern
rugby
schach
schiessen
schlitten
schneeteller
schwimmsport
schwingen
segelfliegen
segelsport
seilspringen
seilziehen
skateboard
skeleton
skilaufen
snowboard
squash
streethockey
surfbrett
tanzsport
tauchen
tchoukball
tennis
tisch tennis
triathlon
unihockey
unterwasser rugby
volleyball
wakeboard
wasserball
wasserski
wettlauf
vive-le-sport.ch français english italiano
sportliche verbände
sportliche ereignisse
internationale athleten
sport blogs
sport medien
software


kanu
Ein Spitzenathlet tritt zurück

Der Rummel bleibt klein, aber die gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse sind gross und bleiben ewig. Der Grenchner Elite Kajak Fahrer Beat Mosimann tritt zurück.

Obwohl der Kanusport nicht zu den Top-Sportarten gezählt werden kann, ist der Name Mosimann in der Kanuszene wie auch in der Stadt Grenchen bekannt resp. bekannt geworden. In den Medien erfuhren  wir Grenchner doch regelmässig von nationalen und internationalen Ergebnissen und Erfolgen von Beat Mosimann. Er fuhr vier Jahre für Nationalteam des Schweizer Kanuverbandes. Aber wie schon manches Wasser die Aare heruntergeflossen ist, floss auch im Leben von Beat Mosimann  in den vergangenen Jahren viel Wasser. Nun hat Beat Mosimann den Rücktritt aus dem Spitzensport bekannt gegeben. Aber fliessendes Wasser wird nicht einfach still und Beat Mosimann wird sich nicht auf das Trockene setzen, sondern nun vermehrt die beruflichen Ziele weiterverfolgen und seine sportlichen Erfahrungen den jungen Nachwuchsfahrern weitergeben.

 

Mit 12 Jahren die Natur und das Kanufahren entdeckt

Vor 15 Jahren besuchte sein Freund einen Kanuschnupperkurs, der  im Schulsport der Stadt Grenchen angeboten wurde. Der Kurs hinterliess beim Freund Spass und Freude, so dass er unbedingt seinen Freund Beat dabeihaben wollte. Schon bald hatte auch Beat den Spass am ‚Bötlen’ und die Freude an der Natur entdeckt. Beide träumten von wilden, abenteuerlichen Fahrten mit dem Kajak. Trotz gelegentlichem Kentern mit dem Kajak wurde die Liebe zu diesem Wassersport  immer grösser und es hatte beiden den ‚Ärmel hineingezogen’. Sie traten dem Kanu-Club Grenchen bei und trainierten von nun an zusammen. Natürlich gehörten neben eisigen Trainingsstunden auch gemütliche, abenteuerliche Ausfahrten dazu, ganz alleine paddelten die beiden 12-jährigen eine Woche in einem offenen Canadier von Bern nach Brugg. Ein kleiner Traum ging in Erfüllung und die Lust nach mehr wurde grösser...

Doch es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, so auch nicht Beat Mosimann. Aber seinem Ehrgeiz und seiner Zielstrebigkeit hat er viel zu verdanken. Und was hart erarbeitet,  wird auch belohnt. 1994  durfte Beat Mosimann an den Junioren Schweizermeisterschaften auf das oberste Treppchen steigen. Vom Kanufieber gepackt paddelte sich Beat Mosimann weiter nach oben. 1998 gelang ihm  der Sprung ins Nationalkader. Von nun an drehte sich in seinem Leben alles um das Kanufahren. Mit diesem Entscheid wagte Beat Mosimann auch den Schritt ins Profileben. Aber ein Randsportart-Profi lässt sich doch nicht ganz ohne Nebenverdienst über Wasser halten. Sein Arbeitgeber erliess aber Mosimann jeglichen Freiraum, so dass er Beruf und Spitzensport unter einen Hut bringen konnte. Was oftmals schier undenkbar war -  Arbeiten, Trainieren, Wettkämpfe, Analysen in Magglingen, Erholung... - meisterte Beat Mosimann mit Bravour. Dies sicherlich auch dank seinem familiären Umfeld, welches ihn in allen Bereichen unterstützte, aufmunterte und stärkte. Die Treppchen nach oben wurden schmaler und die Bedingungen und Anforderungen im internationalen Zirkus härter. Das Billett für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney lautete zwar nicht auf den Namen Mosimann, aber er durfte im Sommer 2000 die Goldmedaille und den Titel des Schweizermeisters der Herren Kajak Einer entgegennehmen. Aus den Medien entnahmen wir immer wieder die unzähligen nationalen und internationalen Rennerfolge, wie zum Beispiel der Einzelschweizermeistertitel, diverse Mannschaftstitel, die Bronzemedaille mit der Mannschaft an der Europameisterschaft, Weltmeisterschaftsteilnahmen und die unzähligen nationalen Siege usw. Medien wie Tele-Bärn und das Schweizer Fernsehen wurden aufmerksam und liessen dank guten Resultaten der Nationalmannschaft diese Randsportart für kurze Augenblicke aufleuchten.

 

Einmal gefangen immer dabei

Mit dem Rücktritt aus dem Spitzensport schliesst sich in Beat Mosimanns Leben ein Kapitel mit vielen interessanten und unvergesslichen Erlebnissen. Aber den Rücken wird er dem Kanusport nicht zuwenden, es hat ihn mit 12 Jahren zu sehr gepackt. Er wird auf alle Fälle seine Erfahrungen und sein Wissen weitergeben. Der Kanu-Club Grenchen hat in den letzten Jahren einen Aufschwung an Nachwuchsfahrern verspürt und Beat Mosimann, wie auch sein Bruder Thomas und der Kanadier Fahrer Ronnie Dürrenmatt, haben dazu sicher auch einiges beigetragen. Wie auch Beat Mosimann dem Kanufahren treu geblieben ist, hat es auch sein Freund  getan. Er hat zwar nicht den Weg des Spitzensportes gewählt, aber er ist heute Wettkampftrainer und somit sind die beiden Freunde wieder ein Team, resp. blieben es all die Jahre.

Im Namen des Kanu-Clubs Grenchen wünschen wir Beat Mosimann auf seinem neuem Lebensweg mit etwas weniger turbulenten Gewässern alles Gute und für die neuen beruflich ausgerichteten Ziele erfolgreiches Abschliessen.

doping
gesundheit
modellbau
olympischen spiele
schlittenhundesport
schweizer sportler
speläologie
verhutung
wetterbericht
yoga