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SRV trennt sich von Nationaltrainer Duncan Holland

SRV. - Der Schweizerische Ruderverband (SRV) und dessen Nationaltrainer Duncan Holland (49) sind übereingekommen, das Arbeitsverhältnis auf den 30. April  2003 aufzulösen. Der Neuseeländer Holland hatte das Amt als Nationaltrainer im Februar 2001, dies als Nachfolger von Marty Aitken, angetreten.

Die eingehende Analyse der letzten Wettkampfsaison mit dem enttäuschenden Abschneiden der Schweizer auf internationaler Ebene, so an den Weltmeisterschaften in Sevilla, vor allem aber fehlende Perspektiven in der Zusammenarbeit im Hinblick auf die Saison 2003 und das Olympiajahr 2004 führten zur Trennung. Der SRV will entsprechend seiner Zielsetzung auch in Zukunft zu den erfolgreichsten Sommersportverbänden unseres Landes gehören. Kurzfristig geht es darum, in diesem Jahr mit den fünf Olympia-Projekten (Männer: Skiff, Doppelvierer, Doppelzweier Leichtgewicht; Frauen: Skiff, Doppelzweier Leichtgewicht) die Qualifikationshürde für die Sommerspiele 2004 in Athen zu nehmen. Diese Zielsetzung verlangt unabdingbar zusätzliche Impulse in der Gestaltung von Training und Wettkämpfen.

Bis auf weiteres liegt die Gesamtverantwortung für die Nationalmannschaft beim neuen Technischen Direktor des SRV, Lukas Rieder (45). Dabei wissen sich die Kaderathletinnen und -athleten in guten Händen. Rieder, der seine hauptberufliche Funktion beim SRV am 1. Februar 2003 antritt, war neben früheren Tätigkeiten für den SRV zwischen 1996 und Ende 2000 nebenamtlich Chef Leistungssport und damit in einer analogen Funktion wie Holland in die Führung der Nationalmannschaft eingebunden. Schwergewichtig liegt die Verantwortung für die einzelnen Olympiaprojekte in den nächsten Monaten bei den einzelnen Projekttrainern. Über die zukünftige Position Nationaltrainer wird der SRV zur gegebenen Zeit informieren.

Der SRV spricht Duncan Holland für die seit Februar 2001 geleistete Arbeit und sein grosses Engagement für den schweizerischen Rudersport verdienten Dank aus.


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