home vorschlagen archiv kontakt
armbrustschutzen
badminton
ballooning
baseball
basketball
beachvolley
bergsteigen
billard
bmx
bobsleigh
bogenschiessen
boomerang
boulespiels
bowling
boxen
broomball
canyoning
cricket
curling
darts
duathlon
eiskunstlauf
fallschirmspringen
faustball
fechten
feldhockey
fitness
football
frisbee
fussball
golf
gymnastik
handball
hockey
hornuss
inline hockey
judo
kampfsportarten
kanu
karate
kiteboard
korbball
lacrosse
langlauf
leichtathletik
minigolf
motorflug
motorsport
mountain bike
orienteering
paintball
polo
radsport
reitkunst
ringen
roller
rollhockey
rudern
rugby
schach
schiessen
schlitten
schneeteller
schwimmsport
schwingen
segelfliegen
segelsport
seilspringen
seilziehen
skateboard
skeleton
skilaufen
snowboard
squash
streethockey
surfbrett
tanzsport
tauchen
tchoukball
tennis
tisch tennis
triathlon
unihockey
unterwasser rugby
volleyball
wakeboard
wasserball
wasserski
wettlauf
vive-le-sport.ch français english italiano
sportliche verbände
sportliche ereignisse
internationale athleten
sport blogs
sport medien
software


rudern

Sechster Indoor-Titel für André Vonarburg

SRV. - Der Sempacher Skiffier André Vonarburg, der aus internationaler Optik stärkste Schweizer Ruderer der letzten Jahre, war auch an den Swiss Rowing Indoors 2006 in Zürich Massstab für die nationale Konkurrenz: Zum sechstenmal seit dem Jahr 2000 (2004 sass der Luzerner nicht am Start) holte sich Vonarburg den Titel über 2000 m auf dem Ergometer - und erneut blieb er mit 5.52.8 als einziger unter der 6-Minuten-Limite. Hinter Aushängeschild Vonarburg lieferten sich die Kaderathleten ein hartes Ausscheidungsrennen, in dem mit dem Drittklassierten, 42-jährigen Ralph Eckhart vom RC Rapperswil-Jona (6.03.7) aber auch ein engagierter Fitnessathlet und Ergometer-Spezialist mitreden konnte. Von den neben Vonarburg weiteren Kaderathleten des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV) klassierte sich mit dem 21-jährigen Lukas Wernas vom SC Zürich (6.01.4) der jüngste auf Platz 2. Damit kam es 2006 auf den ersten beiden Plätzen zum gleichen Einlauf wie 2005. Dritter war vor einem Jahr Vonarburgs Klubkollege Florian Stofer; wegen Krankheit musste Stofer diesmal auf einen Swiss-Rowing-Indoors-Start verzichten, wie auch Lea Fluri vom SC Biel bei den Frauen.

Der 28-jährige Vonarburg konzentriert sich nach abgeschlossenem Wirtschaftsstudium mit Blick auf die nächsten Olympischen Sommerspiele in Peking auf den Sport und damit seine Karriere als Skiff-Spezialist; als Ergänzung hält er sich entweder die Möglichkeit eines Teilzeit-Arbeitspensums oder die Aufnahme eines Zweitstudiums als Varianten offen.

Auch wenn mit Ausnahme von Vonarburg kein weiterer Schweizer «Trockenruderer» die 2000-m-Strecke unter 6 Minuten zurücklegte, konnte im Vorjahresvergleich eine Leistungssteigerung ausgemacht werden. Reichten vor 12 Monaten 6.20 für eine Platzierung unter den schnellsten zehn Herren, so mussten 2006 immerhin 6.14 gefahren werden. Die in Zürich gefahrenen Zeiten wurden zudem durch keineswegs optimale Rahmenbedingungen beeinflusst; so waren die Luft für Spitzenzeiten zu stickig und die Temperaturen in der Halle zu hoch.

Steiner einmal mehr Meister der «Leichten»

Die Kategorie Herren-Leichtgewichte wurde einmal mehr vom Badener Stefan Steiner gewonnen, der seine letztjährige Siegerzeit bei seinem diesjährigen Auftritt mit 6.20.0 nur gerade um 1/10-Sekunde verpasste. Steiner, in der Ausbildung zum Arzt, setzt die Prioritäten im Moment auf seine berufliche Karriere, im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking und damit auf die Bildung eines leichten Schweizer Herren-Doppelzweiers würde sich die Verbandsleitung hingegen glücklich schätzen, wenn der WM-Silbermedaillengewinner im Skiff 2004 in Banyoles in das Nationalkader zurückkehren würde. Bis zur Streckenhälfte leistete Tim Eichmann im Meisterschaftsrennen Steiner harten Widerstand, dann aber musste der Ostschweizer wegen Atemproblemen - herrührend aus einer Erkältung - aufgeben. Hinter Steiner belegten Rolandas Kazlauskas von der Union Nautique Yverdon (6.24.2) und Simon Niepmann vom Seeclub Zürich (6.24.3) die weiteren beiden Medaillenplätze.

Juniorin Weibel die schnellste Frau

Die beiden Titel bei den Frauen holten sich Sara Hofmann vom Seeklub Biel in der Kategorie Offen (7.10.9) und Pamela Weisshaupt (7.11.9) vom Seeclub Küsnacht bei den Leichtgewichten. Beide Siegerzeiten wurden deutlich unterboten von der Siegerin bei den Juniorinnen. Chantal Weibel vom Ruderclub Cham blieb als einzige Frau mit 6.58.5 unter der 7-Minuten-Marke. Die 18-jährige Weibel gilt als aussichtsreiches Talent, das dem Frauen-Rudersport in der Schweiz in den nächsten Jahre bei einer ähnlichen persönlichen Leistungsentwicklung wie in den letzten beiden Jahren dringend notwendige Impulse verleihen könnte.

Michael Schmid holte den Junioren-Titel

Der Titel bei den A-Junioren ging - auch dies keine Überraschung - in 6.18.0 an den Luzerner Seeclübler Michael Schmid, dies vor Emanuel Hoppenstedt vom RC Kreuzlingen (6.20.6) und Florian Duterloo vom Seeclub Zürich (6.23.7). Schmid hatte sich schon der vergangenen Open-air-Saison als stärkster A-Junior heraus kristallisiert.

Die Swiss Rowing Indoors 2006, ausgetragen unter dem Präsidium und der Wettkampfleitung von Ruedi Ulli, gingen in den Sportanlagen der ETH Zürich mit rund 380 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Bühne.


Die detaillierten Resultate finden sie unter:
www.rowingindoors.ch
www.swissrowing.ch


SCHWEIZERISCHER RUDERVERBAND

Ressort Kommunikation SRV
Markus Köchli

doping
gesundheit
modellbau
olympischen spiele
schlittenhundesport
schweizer sportler
speläologie
verhutung
wetterbericht
yoga